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Greifswald: Lastwagen verursacht auf der A20 Unfall mit mehreren Autos und einem weiteren Lkw

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erstellt am 06.Dez.2017 | 22:19 Uhr

Ein schwerer Unfall mit zwei Lastwagen und weiteren sechs Pkws hat sich am Mittaoch auf der Autobhan 20 in Höhe der Anschlussstelle Greifswald ereignet.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam gegen 17 Uhr ein Lastwagen, der in Fahrtrichtung Stettin unterwegs war, durch einen geplatzten Reifen nach links auf die Mittelleitplanke und kippte dort um. Der 57-jährige Fahrzeugführer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt. Der LKW war mit mehreren Tonnen Dünger beladen, der samt der abgerissenen Heckklappe des LKW auf die andere Fahrbahnseite geriet.

Sechs Autos, die in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs waren, verunfallten durch die auf der Fahrbahn liegende Ladung des verunfallten LKW. Ein weiterer LKW, ebenfalls in Fahrtrichtung Lübeck, fuhr auf die verunfallten Autos auf.

Nach jetzigen Erkenntnissen wurden bei dem Verkehrsunfall der Fahrer des polnischen LKW und ein 46-jähriger PKW Fahrer eines VW schwer verletzt. Des weiteren wurden zwei 49-jährige Frauen sowie ein 54-jähriger und ein 38-jähriger Mann in ihren PKW leicht verletzt.Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden zwischenzeitlich durch Schaulustige beeinträchtigt, so dass zusätzlich Polizeibeamte vor Ort eingesetzt werden mussten, um dies zu unterbinden. Es waren mehrere Funkstreifenwagen, sieben Feuerwehren der umliegenden Orte eingesetzt. Darüber hinaus waren Vertreter der unteren Wasserbehörde des Landkreises sowie Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei am Unfallort tätig.  Die Bergung des ausgekippten Düngers , der beiden LKW und fünf beteiligter PKW wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Beide Fahrtrichtungen der BAB 20 wurden dafür voll gesperrt, Umleitungen sind eingerichtet. Es kam nach dem Unfall in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Rückstau, der erst nach und nach abgebaut werden konnte. 

Es entstand sehr hoher Sachschaden, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden kann.Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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