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Greifswald : Greifswald: Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

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Gestern Abend am um 21:54 Uhr meldete ein Bürger über Notruf bei der Polizei eine Körperverletzung im Bereich der Salinenstraße in Greifswald. Vor Ort erschien der Geschädigte der Körperverletzung und zeigte den Beamten den Tatverdächtigen. Dieser habe ihn zunächst beleidigt und im Anschluss ins Gesicht geschlagen.

Im weiteren Verlauf sollten beim Tatverdächtigen die Personalien festgestellt werden. Die Beamten wurden durch den Tatverdächtigen mit Beleidigungen und eindeutigen Gesten eines bevorstehenden Angriffs empfangen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ca. 300 Personen auf dem Platz. Die Stimmung war aufgeheizt,  Straftaten wurden jedoch nicht begangen. Mit dem Erscheinen weiterer Funkstreifenwagen deeskalierte die Situation zunehmend. Als der Tatverdächtige nun kontrolliert werden sollte, setzte er den Beamten aktiven Widerstand entgegen. Er wurde in den Funkstreifenwagen verbracht. Als der Funkstreifenwagen mit dem TV den Ereignisort verließ, bemerkten die Beamten einen Knall, als ob etwas gegen den Funkstreifenwagen geworfen wurde.

Es wurde festgestellt, dass vermutlich ein Stein gegen die hintere Seitenscheibe des Funkwagens geschmissen wurde. Diese wurde dadurch beschädigt. Im Anschluss erfolgte beim Tatverdächtigen eine Blutprobenentnahme, u.a. wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Gewahrsamnahme im PHR Greifswald. Da sich der Gesundheitszustand bei TV plötzlich verschlechterte und er erbrach, wurde er einem Arzt vorgestellt und ins Krankenhaus eingewiesen. Entsprechende Strafanzeigen zu den Vorfällen wurden aufgenommen. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

 

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erstellt am 06.Mai.2016 | 07:38 Uhr

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