Greifswald: Bundespolizei verhindert Graffitianschlag am Bahnhof

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09. März 2020, 13:36 Uhr

In den zurückliegenden Wochen kam es im Bereich des Hauptbahnhofes Greifswald wiederholt zu Graffiti-Beschmierungen der Triebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG). Durch die großflächigen Graffiti entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Um weitere Angriffe auf die ODEG-Züge zu verhindern, hat die Bundespolizeiinspektion Pasewalk gezielte Einsatzmaßnahmen eingeleitet.

In der Nacht von Sonntag (8. März 2020) zu Montag (9. März 2020) gelang es den Einsatzkräften der Bundespolizei mit Unterstützung der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund) drei mutmaßlich tatverdächtige Personen am Hauptbahnhof Greifswald nach kurzer Flucht zu stellen.

Die drei in der Region ansässigen Männer wurden gegen 02:30 Uhr vorläufig festgenommen. Zwei der 22 bis 29-Jährigen führten zu diesem Zeitpunkt Spraydosen mit sich, die sie nicht mehr zum Einsatz bringen konnten. Die Spraydosen wurden sichergestellt. Ob ein Zusammenhang mit den bereits angezeigten Sachbeschädigungen (Graffiti) an den ODEG-Zügen besteht, wird Gegenstand der durch die Bundespolizeiinspektion Pasewalk eingeleiteten Ermittlungen sein.

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