Gadebusch: Mit Geländeagen im Gleisbett festgefahren

svz.de von
11. März 2018, 15:32 Uhr

Heute morgen gegen 6 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Rostock durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn darüber informiert, dass die auf der Strecke Schwerin nach Gadebusch verkehrende Regionalbahn OE 68964 im Stadtpark Gadebusch einen außerplanmäßigen Halt einlegen musste. Grund hierfür war ein Auto, das auf den Gleisen stand und sich offensichtlich festgefahren hatte. Zusätzlich außergewöhnlich war, dass es sich bei dem Bahnübergang nur um einen für Fußgänger zugelassen handelte.

Der Fahrer war zum Zeitpunkt des Vorfalls noch vor Ort und wurde vom Lokführer angesprochen. Hierbei bemerkte er beim Autofahrer, dass dieser deutlich nach Alkohol roch. Nachdem der Lokführer ankündigte die Polizei zu verständigen, flüchtete der Fahrer in Richtung Stadtgebiet und konnte bisher nicht aufgefunden werden. Der Lokführer konnte jedoch eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Nach ersten Erkenntnissen soll es sich bei dem Täter um einen 20-jährigen deutschen Staatsangehörigen handeln. Das Fahrzeug musste mit einem Traktor aus den Gleisen gezogen werden. In der Zeit von 6.07 bis 8.45 Uhr wurde die Strecke gesperrt, wodurch es zu vier Teilausfällen und bei zwei Zügen zu Verspätungen von insgesamt 70 Minuten kam. Zwei im Zug befindliche Fahrgäste wurden durch den Lokführer fußläufig zum nahegelegenen Bahnhof gebracht. Die Bundespolizei nahm die Ermittlungen auf.

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