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Aus dem Polizeibericht

23. November 2017 | 23:33 Uhr

Friedland: Diebe stehlen Kampfhühner

vom

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2016 | 11:08 Uhr

Ein Fuchs als Täter scheidet aus: Die Polizei in Friedland (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ermittelt in einem dubiosen Fall von Hühnerdiebstahl in einer Kleingartenanlage. Vier in der Nacht zu Montag verschwundene Malaien-Hühner und ein Hahn wurden am Dienstag lebend in einem anderen Garten der Anlage entdeckt, wie Polizeisprecherin Karen Lütge in Neubrandenburg erklärte. Es werde aber weiter wegen Diebstahls ermittelt. Zur Anlage an der B197 nach Anklam gehören mehr als 120 Gärten.

Die seltenen und rund 80 Zentimeter hohen Tiere waren bei einem Geflügelzüchter eingesperrt und mit einem Schloss gesichert gewesen.„Irgendjemand muss das Schloss geöffnet haben“, sagte Lütge. Auch am Fundort seien die fünf Tiere - andere gab es nicht - wieder eingesperrt gewesen. Die Polizei habe einen Tipp bekommen.

Mit dem Besitzer dieser Parzelle habe aber noch nicht gesprochen werden können. „Das Motiv für den Vorfall ist also noch unklar.“ Die rechtmäßigen Besitzer der rund 400 Euro teuren Kampfhühner hätten die Zuchttiere auch schon identifiziert, so dass kein Gentest nötig werde. „Man könnte meinen, in der Anlage gönnt Einer dem Anderen nicht das Gelbe vom Ei“, sagte die Polizeisprecherin.

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