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Aus dem Polizeibericht

21. November 2017 | 20:15 Uhr

Grabow : Erneut Kind von Hund gebissen 

vom

An der Reitbahn in Grabow wurde ein Junge von einem Belgischen Schäferhund verletzt. Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2017 | 12:17 Uhr

Für die Mutter war es ein großer Schock, als sie sah, dass ihr Kind von einem Hund angegriffen und gebissen wurde. Ereignet hatte sich dieser Vorfall am Sonntagnachmittag kurz nach 13 Uhr, wie Klaus Wiechmann, der Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust, informierte.

„An der Reitbahn in Grabow war zu diesem Zeitpunkt ein siebenjähriger Junge unterwegs. Plötzlich kam ein Belgischer Schäferhund, der von einem Grundstück gelaufen war, auf den Jungen zu und schnappte nach ihm. Die Mutter des Jungen hatte das erkannt und versuchte, den Hund zu verscheuchen. Sie rief nach dem Besitzer des Tieres, der dann auch schnell zum Ort des Geschehens eilte und den Schäferhund auf sein Grundstück zurückbrachte.“ Wie der Grundstückseigentümer später sagte, habe er wohl das Grundstückstor kurz offen gelassen, so dass der Hund weggelaufen sei.

Der Belgische Schäferhund hat den Jungen in die Seite gebissen, der Siebenjährige erlitt oberflächliche Bissverletzungen und wurde anschließend im Krankenhaus behandelt. Die Polizei nahm gegen den Hundehalter eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.

„Die Ermittlungen laufen noch, die Befragung der Beteiligten ist noch nicht abgeschlossen“, so Polizeisprecher Wiechmann weiter. „Nach Aussage der Mutter des Jungen soll der Hund vor etwa einem Jahr ihren Jungen schon einmal attackiert haben. Da es aber keine Verletzung gab, habe es damals auch keine Anzeige gegeben“, ergänzt Klaus Wiechmann.

Das Ordnungsamt des Amtes Grabow wurde wegen des Verstoßes gegen die Hundehalterverordnung informiert. „Der Vorfall wird jetzt in unserem Haus bearbeitet“, war gestern Nachmittag auf SVZ-Anfrage von Ordnungsamtsleiter Wolfgang Kann zu hören. „Es gibt jetzt noch die Möglichkeit der Anhörung des Hundehalters. Das Tier wird mit Sicherheit dem Veterinäramt vorgeführt, die Behörde wird dann in der Konsequenz entsprechende Maßnahmen ergreifen.“
 

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