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Aus dem Polizeibericht

21. November 2017 | 18:44 Uhr

Bützow: Straftat nur vorgetäuscht

vom

svz.de von
erstellt am 24.Mär.2017 | 15:35 Uhr

Die sexuelle Nötigung auf dem Kirchplatz in Bützow, die eine 25-Jährige am Abend des 18. März anzeigte, hat nie stattgefunden. Die Frau hat den Angriff auf sie vorgetäuscht, wie sie jetzt gestand, informiert die Polizei. Sie habe sich den Vorfall aus privaten Gründen ausgedacht. Die Frau hatte angegeben, am 18. März gegen 21.45 Uhr von  drei unbekannten, nicht deutsch-sprechenden Männern, angegriffen worden zu sein. Einer der mutmaßlichen Täter soll sich dabei an der Kleidung der Frau zu schaffen gemacht haben. Sie hätte sich losreißen und fliehen können. Bei der Polizei in Bützow gab sie wenig später eine Anzeige wegen sexueller Nötigung auf (SVZ berichtete). Bei einer erneuten Vernehmung am Donnerstag gab die 25-Jährige an, dass sie sich den Vorfall komplett ausgedacht habe. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

Ausgedachte Straftaten seien kein Einzelfall, heißt es aus dem Polizeipräsidium Rostock. „Immer wieder werden Sachverhalte vorgetäuscht, mit teils schwerwiegenden Folgen.  Durch solche Vortäuschungen werden unbegründete Ängste in der Bevölkerung geschürt. Zudem wird die Glaubwürdigkeit von tatsächlichen Opfern gemindert“, so Polizeisprecherin Sophie Pawelke.

 

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