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Diedrichshagen : Brandanschlag auf Haus von Justizministerin Kuder

vom

Unbekannte versuchen mittels Brandbeschleuniger das Gebäude der Ministerin anzuzünden.

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2016 | 08:46 Uhr

Der Brandanschlag in Diedrichshagen bei Greifswald am Mittwochabend hat dem Haus von Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) gegolten. Das bestätigten Justizministerium und Polizei am Donnerstagmorgen. Kuder, die in der Nacht nicht zu Hause war, erklärte: „Dieser Brandanschlag hat mich erschüttert. Noch weiß niemand, wer aus welchem Motiv dahinter steckt. Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“ Unbekannte hatten am Mittwochabend versucht,  mit Hilfe von Brandbeschleuniger das einzeln mitten im Wald liegende Haus anzuzünden. Kuders Ehemann hatte den Brand aber rechtzeitig bemerkt und die Flammen gegen 22.45 Uhr gelöscht, noch bevor Polizei und Feuerwehr eintrafen.

Am Vormittag hieß es aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg, man habe eine Ermittlungsgruppe gebildet, in die auch der Staatsschutz eingebunden sei. Ein politisches Motiv sei nicht ausgeschlossen, ermittelt werde aber in alle Richtungen. Von dem oder den Tätern fehlte zunächst jede Spur, Zeugen wurden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Der Schaden am Haus wird auf rund 3000 Euro geschätzt. Es gehört wie auch der umliegende Wald der Universität Greifswald, Kuders wohnen dort zur Miete. „Wir sind alle erschüttert über diesen Vorfall“, sagte der Leiter der Forst- und Liegenschaftsverwaltung der Universität, Wolfgang von Diest. Ein Feuer mitten im Wald hätte verheerende Folgen für die Bewohner, das Haus und den angrenzenden Wald haben können: „Es ist ein großes Glück, dass Herr Kuder das Feuer noch rechtzeitig bemerkt hat.“

 

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