A 20 bei Upahl zeitweise gesperrt : Autobahnmeisterei-Fahrzeug rammt Autos

Nach einem Unfall musste die A20  voll gesperrt werden.
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Nach einem Unfall musste die A20  voll gesperrt werden.

Ausgerechnet ein Fahrzeug einer Autobahnmeisterei hat auf der Autobahn 20 bei Upahl für einen Unfall und eine vorübergehende Vollsperrung gesorgt

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29. November 2017, 12:44 Uhr

Zwei Leichtverletzte, drei beschädigte Wagen, alarmierte Feuerwehren und eine halbe Stunde Vollsperrung – das ist das Resultat eines verunglückten Fahrstreifenwechsels. Der Unfall ereignete sich gestern zwischen Grevesmühlen und Bobitz auf der A20 Richtung Rostock.

Gegen 7.50 Uhr kollidierten die Fahrzeuge aufgrund eines missglückten Fahrstreifenwechsels. Laut Polizei war der Unfallhergang folgender: Der Fahrer eines Fahrzeugs der Autobahnmeisterei Güstrow beabsichtigte einen vorausfahrenden Wagen zu überholen und wechselte hierfür auf den Überholfahrstreifen. Ein in dieselbe Richtung fahrender Pkw befand sich bereits auf der Spur, sodass es zum Zusammenstoß kam. Dabei stieß das Fahrzeug der Autobahnmeisterei gegen den Wagen, der sich bereits auf der Überholspur befand.

Der Fahrer des versehentlich gerammten Fahrzeugs verlor daraufhin die Kontrolle über den Pkw, durchfuhr die Bankette und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. „Zwei Personen erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen“, teilt Nancy Schönenberg von der Polizeiinspektion Wismar mit. Eine medizinische Sofortversorgung war jedoch nicht erforderlich.

Da von einem der Fahrzeuge Rauch wahrzunehmen war, kamen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Upahl und Grevesmühlen zum Einsatz. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Zusätzlich erfolgte eine Reinigung der Straße, da Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Es wurde für circa 30 Minuten eine Vollsperrung eingerichtet. Anschließend war die Unfallstelle für knapp zwei Stunden einspurig passierbar. Der Sachschaden wird auf circa 35 000 Euro geschätzt.

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