zur Navigation springen

Zwei Raubüberfälle in Güstrow : Auf Opfer eingeschlagen und mit Messer bedroht

vom

Ein Täter fordert mit Gewalt Geld und Handy, ein anderer überfällt mit einem Messer bewaffnet eine Bäckerei - beide sind flüchtig.

svz.de von
erstellt am 12.Jan.2017 | 16:24 Uhr

Gleich zwei Raubüberfälle an einem Tag in Güstrow. In beiden Fällen sind die Täter auf der Flucht. Das Kriminalkommissariat Güstrow sucht jetzt dringend Zeugen.

In der Nacht zu Donnerstag zwischen 2 und 3 Uhr klingelte es bei einem 49-jährigen Bewohner in der Güstrower Bleicherstraße. Da kein Türöffner vorhanden ist, ging dieser an die Haustür des Mehrfamilienhauses und öffnete. Sofort schlug ein Mann unvermittelt auf den 49-Jährigen ein und forderte Geld und Handy. „Da der Geschädigte jedoch nichts herausgab, schlug der Täter nochmals auf ihn ein, verließ aber dann das Haus in Richtung Liebnitzbrücke“, schildert Gert Frahm, Sprecher der Güstrower Polizei. Der verletzte 49-Jährige informierte selbst den Rettungsdienst, der ihn unter anderem wegen einer Schnittverletzung am Kopf, ins Krankenhaus transportierte. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Raubes und beschreibt den Täter wie folgt:  etwa 1,80 Meter  groß und  komplett schwarz gekleidet.

Der zweite Fall ereignete sich am Donnerstag gegen 13 Uhr. Ein sehr schlanker, maskierter Mann betrat ein Bäckereigeschäft in der Güstrower Weinbergstraße und forderte mit einem großen Messer in der Hand Geld aus der Kasse. Die Kassiererin griff in die Kasse und übergab eine Handvoll Scheine, worauf der Täter sich in Richtung Straße der DSF entfernte. „Fünf Streifenwagen und ein Fährtenhund waren hier zur Fahndung im Einsatz. Leider erfolglos“, so Gert Frahm. Der Täter sprach hochdeutsch, war mit einer schwarzen Jacke und  blauen Jeans bekleidet, trug Handschuhe und war etwa um die 20 Jahre alt.

Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?, fragt die Polizei. Wer hat diese zur Tatzeit am oder in der Nähe des Tatortes gesehen? Hinweise an die Kripo Güstrow, Telefon 03843 2660 oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen