Nadelöhr bei Tribsees : A20-Abschnitt versinkt im Moor

Betroffen ist der erst 2005 fertiggestellte A20-Abschnitt in Richtung Westen

svz.de von
27. September 2017, 10:17 Uhr

Die Ostseeautobahn 20 ist bei Tribsees unerwartet gesperrt worden, weil die auf Moor gebaute Fahrbahn schon mehr als einen halben Meter abgesackt ist.

Betroffen ist der erst 2005 fertiggestellte A20-Abschnitt in Richtung Westen, wie Ronald Norrmann vom zuständigen Landesverkehrsamt in Güstrow am Mittwoch sagte. Im moorigen Untergrund versage aus bisher unklarer Ursache die Abstützung auf etwa 100 Metern Länge. «Die Reparatur wird eine langwierige Sache», sagte Norrmann. Man rechne mit mindestens zwei Jahren. «Wir wollen aber keine Gefährdung zulassen.» Autofahrer müssen deshalb eine Umleitung in Kauf nehmen.

Die A20 Lübeck-Stettin war das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 10 und gilt als Hauptverkehrsader. Die andere Fahrbahn Richtung Osten, also nach Stralsund und Stettin, stehe dagegen stabil. Auch die Brücke über den Fluss Trebel sei nicht betroffen.

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