Greifswald: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden auf der B109

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21. August 2020, 07:48 Uhr

Am Donnerstag wurde dem Polizeihauptrevier Greifswald gegen 17:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B 109 (Ortsumgehung Greifswald) zwischen den Abfahrten Grimmen und Neubrandenburg mitgeteilt, bei welchem es zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW und einer Fußgängerbrücke gekommen ist. Am Unfallort konnten die Beamten zunächst einen LKW Mercedes Benz feststellen, welcher einen größeren Bagger auf dem Sattelzug transportierte und unmittelbar unterhalb der Brücke feststeckte. Die Unfallaufnahme ergab, dass der 51-jährige deutsche Fahrzeugführer die B109 in Richtung Anklam befuhr und offenbar die Höhe seines Fahrzeuggespanns unterschätzte, sodass es zu einer Kollision zwischen dem geladenen Bagger und der Brücke kam. Durch den Aufprall verkeilte sich der Bagger so stark, dass er nur mit Hilfe der hinzugezogenen Berufsfeuerwehr aus Greifswald herausgezogen werden konnte.

Bei der Kontrolle weiterer Überführungen der Ortsumgehung konnten die Beamten eine zweite beschädigte Brücke feststellen. Nach jetzigem Kenntnisstand kam es zu einer Berührung zwischen dem Greifarm des Baggers und der Überführung der L 261 bei Hinrichshagen, wodurch die Regenentwässerung der Straße freigelegt wurde und dadurch nicht mehr funktionstüchtig ist. Der Fahrer des LKW gab an, diese Kollision nicht bemerkt zu haben. Nur wenige hundert Meter weiter kam es dann zum Zusammenstoß mit der Fußgängerbrücke.

Beide Brücken und die B109 wurden zunächst aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden voll gesperrt. Nach Überprüfung der Beschädigungen und in Abstimmung mit der Rettungsleitstelle Vorpommern-Greifswald wurde die B109 gegen 23:00 Uhr wieder für den Fahrzeugverkehr mit Geschwindigkeitseinschränkungen freigegeben.

Die L 261 bleibt bis zur vollständigen Überprüfungen durch Sachverständige gesperrt.

Bei dem Unfall wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird durch die Polizei auf ca. 140.000 Euro geschätzt. Der beteiligte Sattelzug wurde durch den Zusammenstoß augenscheinlich nicht in Mitleidenschaft gezogen und somit konnte der zerstörte Bagger im Anschluss vom Unfallort abtransportiert werden.

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