Rügen: Frau verliert 2.200 EUR an Betrüger

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05. März 2021, 16:29 Uhr

Anfang dieser Woche erhielt eine 40-Jährige von der Insel Rügen einen Anruf von einem angeblichen Staatsanwalt Schmidt. Er teilte ihr mit, dass ein Verfahren gegen sie läuft. Sie hätte seit 2018 ein Gewinnspielabo laufen, welches sie nicht fristgerecht gekündigt habe. Sie könne ein Gerichtsverfahren abwenden, die Kosten dafür würden sich auf 2.200 EUR belaufen. Anschließend teilte er der Geschädigten das Aktenzeichen mit - es würde sich jemand melden.

Am nächsten Tag wurde die Deutsche von einem angeblichen Rechtsanwalt angerufen, welcher ebenfalls auf die sofortige Zahlung bestand. Auch nach diesem Anruf zahlte die geschädigte noch nicht.

Am Mittwoch rief ein vermeintlicher Mitarbeiter der Sparkasse an. Er sagte der 40-Jährigen, dass sich die Staatsanwaltschaft an die Bank gewandt hat und das Konto sperren lassen wird, sofern sie nicht die Zahlung vornehmen würde. Hier gab die Frau schließlich nach und erklärte sich einverstanden, die geforderte Summe zu zahlen.

Dazu erhielt sie erneut einen Anruf des Rechtsanwaltes der ihr die Kontonummer mitteilte und sie überwies das Geld.

Erst in einem Gespräch mit der Sparkasse wurde der Geschädigten bewusst, dass sie betrogen worden war.

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