Fischland-Darß-Zingst: Betrug durch falsches Erbe geglückt

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23. August 2021, 16:39 Uhr

Eine 58-jährige Deutsche von der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst verlor durch die Betrugsmasche des angeblichen Erbes fast 6.500 EUR.

Die Geschädigte war Anfang August über den Messengerdienst Telegram von einer unbekannten Person angeschrieben worden. Sie behauptete eine todkranke, alte Dame aus Frankreich zu sein, die für ihr Erbe jemanden sucht, der Gutes damit bewirkt. Die Frau stellte 483.000 EUR in Aussicht, sofern 30% des Geldes an Waisenkinder gehen würden.

Die Geschädigte erklärte sich einverstanden und korrespondierte anschließend mit dem angeblichen Anwalt der Todkranken. Von ihm wurden neben diversen Urkunden und Ausweiskopien auch Gebühren für die Einrichtung eines Kontos angefordert. Die 58-Jährige überwies die Gebühren.

Der Geschädigten wurde schließlich mitgeteilt, dass die 483.000 auf ihr Konto überwiesen wurden, jedoch würde die Weltbank die Summe wegen des Verdachts der Geldwäsche nicht freigeben. Die "Weltbank" forderte 3.800 von der Anzeigenden, welche sie ebenfalls überwies.

Am 19.08.21 wurde die Frau aufgefordert weitere 9.800 EUR als sogenannte Aktivierungsgebühr zu leisten. Erst nach dieser E-Mail hielt die Geschädigte Rücksprache mit Verwandten und der Verdacht des Betruges kam auf.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Frau fast 6.500 EUR überwiesen. Das Erbe war natürlich nicht auf ihrem Konto eingegangen.

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