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Greifswald : 84-Jährige erhält gefälschten Haftbefehl

vom

Betrüger wollten mehr als 18000 Euro ergaunern.

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2017 | 14:46 Uhr

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern warnt erneut vor Betrügern, die mit gefälschten Haftbefehlen arbeiten. Anlass ist ein aktueller Fall aus Greifswald, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neubrandenburg sagte. Unbekannte hatten einer 84 Jahre alten Frau am Montag einen angeblichen „Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin“ geschickt, wonach diese endlich 18.600 Euro Geldstrafe überweisen solle, um einer „Ersatzfreiheitsstrafe“ zu entgehen..

Um die Modalitäten zu verabreden, sollte die Frau einen Mitarbeiter anrufen oder sich am 31. August zur Haft am Gefängnis in Berlin-Tegel melden. „Die Frau reagierte richtig und schaltete die Polizei ein“, sagte die Sprecherin. Ähnliche Schreiben - damals noch von einer „Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main“, aber mit dem gleichen Mitarbeiter - seien schon im Juni und Juli in Bollewick, Blankensee, Stavenhagen und Basedow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) aufgetaucht und der Polizei übergeben worden.    

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