Gesundheit : Weniger Papier: «Digitale Patientenakte» gestartet

Harry Glawe. /Archiv
Harry Glawe. /Archiv

In Vorpommern ist ein bundesweites Modellprojekt zur besseren medizinischen Versorgung von Patienten in ländlichen Regionen angelaufen. Nach ersten Praxistests will Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) das Vorhaben «digitale Patientenakte» am heutigen Montag (11.00 Uhr)in einer Hausarztpraxis in Torgelow (Kreis Vorpommern-Greifswald) symbolisch starten und genauer vorstellen. Damit sollen 40 Haus- und Fachärzte und zwei Ameos-Kliniken in Ueckermünde und Anklam die medizinischen Daten der Patienten fächerübergreifend schneller und unbürokratischer bereitstellen und auch gegenseitig austauschen können.

svz.de von
19. März 2018, 14:44 Uhr

Für Tausende Patienten in Vorpommern gibt es bei ihren Akten künftig keine Schranke zwischen ambulanter und stationärer medizinischer Versorgung mehr. Mit Hilfe der «digitalen Patientenakte» können mehr als 50 Haus- und Fachärzte und zwei Ameos-Kliniken in Ueckermünde und Anklam jetzt die Gesundheitsdaten per Computer sicher austauschen, wie Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Montag sagte. Das sei vor allem bei Operationen sehr wichtig. Damit können nach Angaben der Beteiligten doppelte Untersuchungen vermieden und ärztlicher Aufwand verringert werden. Beteiligt sind das regionale Ärztenetz «HaffNet» und die für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständige AOK Nordost.

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