Gesundheit : Wenig Anreiz für Ärzte-Anstellung im Staatsdienst

Ein Stethoskop befidet sich in der Tasche eines Arztkittels. Daneben ist ein Schild mit der Aufschrift Öffentlicher Gesundheitsdienst zu sehen. /Archiv
Ein Stethoskop befidet sich in der Tasche eines Arztkittels. Daneben ist ein Schild mit der Aufschrift Öffentlicher Gesundheitsdienst zu sehen. /Archiv

svz.de von
16. Februar 2019, 10:10 Uhr

Der Lohnabstand zwischen Klinikärzten und Medizinern im öffentlichen Gesundheitsdiensts hat nicht nur Folgen für die Gesundheitskontrollen bei Schülern. Neben den dafür zuständigen Gesundheitsämtern der Kreise findet auch die Polizei kaum noch Mediziner, die für Behörden arbeiten wollen. «Das Besoldungsrecht bindet uns bei der Einkommensgestaltung die Hände. Für einen Polizeiarzt kann es nur die Gruppen A14/A15 geben. Und dafür wird es heute immer schwieriger, Bewerber zu finden», konstatierte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). In der Folge könnte einige der Polizeiarzt-Stellen im Land nicht besetzt werden. Ähnlich problematisch sei die Fachkräftegewinnung bei IT-Spezialisten, die in der freien Wirtschaft ebenfalls deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten hätten, sagte Caffier.

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