Geschichte : Volkstrauertag in Mecklenburg-Vorpommern: Caffier in Polen

Die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird an diesem Wochenende der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nahm am Samstag an einem Gedenken zum Volkstrauertag auf der Kriegsgräberstätte im polnischen Stare Czarnowo (Neumark) teil. Dort waren im April die Gebeine von 1500 deutschen Kriegstoten feierlich beigesetzt worden. Es handelt sich um die Überreste exhumierter Soldaten und ziviler Kriegsopfer von der Halbinsel Hel, dem früheren Hinterpommern und dem Wartheland.

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16. November 2019, 15:18 Uhr

Die deutsche Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo ist ein Sammelfriedhof, den der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 2000 angelegt hat. Derzeit ruhen dort mehr als 22 000 deutsche Tote, überwiegend Soldaten. Der Friedhof ist für bis zu 32 500 Kriegstote ausgelegt. Caffier ist Landesvorsitzender des Volksbundes.

Die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet am Sonntag im Landtag mit Landtagspräsidentin Birgit Hesse statt. Vielerorts im Land werden Kränze niedergelegt und wird an die Toten erinnert, etwa in Ludwigslust, Demmin, Grimmen, Schwerin, Putbus oder Neustrelitz. Die Internetseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge weist landesweit mehr als 40 Gedenkstunden aus.

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