Prozesse : Verkürzte Haftstrafen für Einbrecher in Einfamilienhäuser

Das Gebäude des Landgericht. Ein Schild weißt auf das Landgericht und Amtsgericht hin. /zb/dpa
Das Gebäude des Landgericht. Ein Schild weißt auf das Landgericht und Amtsgericht hin. /zb/dpa

In einem Berufungsprozess hat das Schweriner Landgericht am Donnerstag die Haftstrafen für drei Einbrecher herabgesetzt. Sie wurden zu Gefängnisstrafen zwischen zwei Jahren und zehn Monaten beziehungsweise drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Außerdem werden aus ihrem Vermögen rund 27 000 Euro vom Staat eingezogen, was dem vermuteten Wert der Beute entsprechen soll. Auch zwei sichergestellte Fahrzeuge, die sie bei ihren Diebestouren benutzt haben, bekommen sie nicht zurück.

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17. Oktober 2019, 12:27 Uhr

Die drei Angeklagten waren 2018 vom Amtsgericht Schwerin zu jeweils vier Jahren Haft verurteilt worden. Dagegen hatten sie Berufung eingelegt. Für zwei Komplizinnen hatte das Amtsgericht Bewährungsstrafen ausgesprochen, was beide Frauen akzeptierten.

Die 33, 28 und 22 Jahre alten Männer aus Bulgarien, die in Schwerin und Parchim ansässig waren, hatten gestanden, im Dezember 2017 und im Januar 2018 in 19 Einfamilienhäuser in verschiedenen Dörfern im westlichen Mecklenburg-Vorpommern eingebrochen zu sein. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass niemand zuhause ist, nahmen sie in der Regel Bargeld und Schmuck an sich. Einige Häuser verließen sie auch ohne Beute. Sie wurden kurz nach der letzten Tat von einer Polizeistreife kontrolliert, wobei den Beamten im Auto die Beute der Einbrecher auffiel.

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