Literatur : Uwe-Johnson-Literaturtage in Neubrandenburg eröffnet

Die diesjährigen Uwe-Johnson-Tage wurden eröffnet. /Archivbild
Die diesjährigen Uwe-Johnson-Tage wurden eröffnet. /Archivbild

Mit einer szenischen Lesung von Marion Brasch («Ab jetzt ist Ruhe») haben in Neubrandenburg die Uwe-Johnson-Literaturtage 2019 begonnen. Zur Eröffnung rückte die Autorin am Montag ihren Bruder, den Schriftsteller Thomas Brasch (1945-2001), szenisch in den Mittelpunkt. Dabei spielte der Schauspieler Andreas Keller aus Leipzig mit.

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23. September 2019, 19:17 Uhr

Die Uwe-Johnson-Tage stehen 2019, die bis zum 22. Oktober dauern, unter dem Motto «Die Grenze als literarische Kategorie? - Johnson und aktuelle «Tendenzen der Wahrheitsfindung»». Dabei stehen die unterschiedlichen Sichtweisen von Ost- und Westdeutschen auf das geteilte Deutschland im Zentrum der Veranstaltungen in Güstrow und Neubrandenburg. Die aktuellen Debatten zeigten, dass das Zusammenwachsen nicht so schnell ging wie gedacht, erklärte der Vorsitzende der Mecklenburgische Literaturgesellschaft, Carsten Gansel.

Bei den Literaturtagen zu Gast sind etwa der Schriftsteller Ralf Rothmann («Der Gott jenes Sommers»), die Drehbuchautorin Laila Stieler («Gundermann») und der Journalist und Autor Timur Vermes («Die Hungrigen und die Satten»).

Die Literaturtage erinnern an den kritischen deutsch-deutschen Autor Uwe Johnson (1934-1984). Als Höhepunkt gilt diesmal die Ehrung der Berliner Schriftstellerin Kenah Cusanit. Sie erhält am 27. September in Neubrandenburg den mit 5000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Förderpreis - für ihren Roman «Babel».

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