Notfälle : Toter im Schleusenbecken: Polizei prüft Hinweise

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. /Archiv
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. /Archiv

Nach dem Fund eines toten Mannes in einer Schleuse des Güstrow-Bützow-Kanals bei Zepelin (Landkreis Rostock) prüft die Polizei erste Hinweise. Bisher sei die Identität des etwa 20 bis 30 Jahre alten Mannes aber noch nicht geklärt, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Güstrow. Ein Abgleich mit Vermisstenfällen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern habe keinen Erfolg gebracht. Nun hoffe man auf neue Erkenntnisse durch die Obduktion.

svz.de von
15. März 2018, 08:27 Uhr

Ermittler hätten inzwischen erneut den Fundort abgesucht. Sie halten auch einen Unfall für möglich. So könnte der weitgehend schwarz gekleidete Mann vor mehreren Tagen ins Eis eingebrochen sein, das auf fließenden Gewässern immer dünner und damit gefährlicher sei als auf Seen. Der Leblose war am Dienstag im Schleusenbecken des Kanals treibend entdeckt worden.

Die Todesursache sei noch unklar, Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, wie äußerlich erkennbare Wunden, gebe es nicht. Der Kanal verbindet die Warnow bei Bützow mit der Nebel bei Güstrow.

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