Kirche : Synode stimmt über Haushalt der Nordkirche für 2019 ab

Ulrike Hillmann, neue Präses der Nordkirchen-Synode.
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Ulrike Hillmann, neue Präses der Nordkirchen-Synode.

Die Landessynode der Nordkirche hat eine neue Vorsitzende. In der konstituierenden Sitzung wurde am Donnerstagabend die Richterin Ulrike Hillmann (65) aus Bad Segeberg zur neuen Präses gewählt. Für die 65-Jährige stimmten 96 Kirchenparlamentarier. Auf ihren Gegenkandidaten, den ehemaligen Präses und Landtagsabgeordneten der Grünen, Andreas Tietze, entfielen 49 von 146 gültigen Stimmen. Als künftige Schwerpunkte der Synodenarbeit nannte Hillmann die Zukunft der Familien sowie den Rückgang bei der Zahl der Kirchenmitglieder und der Pastoren. 

svz.de von
16. November 2018, 16:44 Uhr

Mit den Beratungen über den Haushalt 2019 hat die Landessynode der Nordkirche am Freitag die erste Sitzung ihrer Amtszeit fortgesetzt. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Schleswig-Holsteins ehemaliger Finanzminister Claus Möller (SPD), empfahl den Kirchenparlamentariern, dem Haushaltsentwurf zuzustimmen. Dieser sieht Einnahmen von rund 583 Millionen Euro vor. Für die Kirchenkreise und Gemeinden ist mit 340,9 Millionen Euro der größte Anteil der Gesamteinnahmen vorgesehen. Insgesamt sind Ausgaben von knapp 543 Millionen Euro geplant. Die dreitägige Synode geht am Sonnabend mit Berichten aus verschiedenen Ausschüssen sowie von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende.

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