Arbeitsmarkt : Studie zur Digitalisierung: Fast jeder fünfte Job ersetzbar

Die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, und Harry Glawe (CDU). /Archiv
Die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, und Harry Glawe (CDU). /Archiv

Computer und computergesteuerte Maschinen werden den Menschen immer mehr Arbeiten abnehmen. Das kann eine Entlastung sein, aber auch den Abbau von Arbeitsplätzen bedeuten. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Auftrag der Bundesarbeitsagentur für alle Länder eine Studie zu möglichen Auswirkungen auf die Arbeitswelt in den Kreisen und kreisfreien Städten erarbeitet. Am Freitag (10.30 Uhr) wird die Chefin der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, die Studie für Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin vorstellen. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) will seine Schlussfolgerungen dazu darlegen.

svz.de von
12. Oktober 2018, 12:28 Uhr

Computer oder von ihnen gesteuerte Maschinen könnten in Mecklenburg-Vorpommern die Tätigkeit fast jedes fünften Arbeitnehmers annähernd ersetzen. 2016 arbeiteten 19,3 Prozent der Beschäftigten in Berufen, deren Tätigkeiten zu 70 Prozent digitalisiert verrichtet werden könnten, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. 2013 waren es nur 10,8 Prozent. Die Chefin der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, stellte das Papier für Mecklenburg-Vorpommern am Freitag in Schwerin vor. Die Studie wurde im Auftrag der Bundesarbeitsagentur für alle Länder, Landkreise und kreisfreien Städte erarbeitet. Haupt-Koopmann betonte, dass es sich bei der Ergebnissen nur um das technisch Machbare handle. Wie viele Tätigkeiten tatsächlich ersetzt werden, hänge von wirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Gesichtspunkten ab.

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