Gesundheit : Sozialministerin würdigt die Arbeit pflegender Angehöriger

Stefanie Drese (SPD) ist Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. /Archiv
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Stefanie Drese (SPD) ist Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. /Archiv

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehöriger gewürdigt. Wer oft über Jahre hinweg den Ehepartner, Vater oder Mutter oder ein schwer krankes Kind bis zur Grenze der Belastbarkeit pflege, ihnen Wärme und Geborgenheit gebe, verdiene Anerkennung, sagte Drese am Samstag in Schwerin beim Neujahrsempfang der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Arbeit sei unverzichtbar für die Gesellschaft.

svz.de von
13. Januar 2018, 11:25 Uhr

Nach Angaben der Ministerin werden mehr als drei Viertel der etwa 80 000 Pflegebedürftigen im Nordosten zu Hause betreut, entweder ausschließlich durch Angehörige oder mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes.

Drese sagte weiter, pflegende Angehörige müssten unterstützt und entlastet werden. «Wir haben in MV deshalb ein ganzes Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung geschnürt», sagte sie. Es umfasse unter anderem Angebote zur Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern verlieh am Samstag zum ersten Mal einen Pflegepreis an engagierte Angehörige.

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