Parteien : Schwesig zieht Bilanz nach einem Jahr SPD-Landesvorsitz

Manuela Schwesig.
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Manuela Schwesig.

Nach einem Jahr als SPD-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern hat Manuela Schwesig am Samstag auf einem Sonderparteitag eine Zwischenbilanz gezogen. Das Land sei bei den Schwerpunkten, die sie gesetzt habe, deutlich vorangekommen, sagte die Ministerpräsidentin vor mehr als 100 Delegierten und Gästen in Golchen (Landkreis Ludwigslust-Parchim).

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26. Mai 2018, 15:32 Uhr

So liege die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit der deutschen Einheit, in die Digitalisierung würden bis zum Ende der Wahlperode fast 1,5 Milliarden Euro fließen - vor allem im ländlichen Raum, und die Kitas sollen von 2020 an gebührenfrei sein. Anders als im Bund sei die SPD im Landtag in Schwerin seit 20 Jahren die stärkste Kraft. Sie habe einen Zuwachs auf jetzt 3200 Mitglieder verzeichnet.

Zudem soll der Parteitag Schwesig zufolge die Weichen stellen für die Modernisierung der Landes-SPD. Sie schlug den Delegierten vor, das Amt eines Generalsekretärs zu schaffen und mit dem Vize-Landesvorsitzenden Julian Barlen zu besetzen. Die Delegierten stimmten der dafür notwendigen Satzungsänderung mit zwei Enthaltungen zu. Das Amt kann sowohl haupt- als auch ehrenamtlich ausgeübt werden. Außerdem befürworteten die Delegierten den Vorschlag der Jusos, die Arbeitsgemeinschaften zu stärken und ihnen bei den Parteitagen ein Stimmrecht zu geben. Bisher waren sie nur beratend tätig.

Bei den Kommunalwahlen 2019 will die SPD flächendeckend im Land antreten. Schwesig rief die Genossen auf, auch parteilose Bürger für die Listen der SPD zu gewinnen.

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