Prozesse : Reitstall-Besitzer gesteht zu Prozessauftakt

Blick auf das Gebäude des Landgerichts Schwerin. /Archiv
Foto:
Blick auf das Gebäude des Landgerichts Schwerin. /Archiv

svz.de von
13. Februar 2018, 12:04 Uhr

Der Inhaber eines Reitstalls in der Nähe von Schwerin hat vor dem Landgericht der Landeshauptstadt den sexuellen Missbrauch von zwei Mädchen gestanden. Zu Beginn des Prozesses am Dienstag ließ der 58 Jahre alte Angeklagte durch seinen Verteidiger aber den Missbrauch einer Fünfjährigen bestreiten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, zwischen 2008 und 2010 und dann wieder 2017 drei Kinder vergewaltigt oder missbraucht zu haben. In der Anklageschrift sind insgesamt 18 Fälle aufgelistet. Die Mädchen, die in dem Reitstall Pferde pflegten und ritten, waren zur jeweiligen Tatzeit fünf, zwölf und dreizehn Jahre alt. Mit Rücksicht auf das Alter der Opfer schloss das Gericht die Öffentlichkeit weitgehend vom Prozess aus. Zunächst waren zwei Verhandlungstage geplant.

zur Startseite

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen