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Extremismus : «Prepper»-Szene wird nach Anti-Terror-Razzia untersucht

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Die «Prepper»-Szene, der zwei Rechtsterrorismus-Verdächtige in Mecklenburg-Vorpommern zugerechnet werden, soll landesweit von einer Kommission unter die Lupe genommen werden. Das kündigte Innenstaatssekretär Thomas Lenz am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags an, wie ein Ministeriumssprecher berichtete. Die Kommission soll vom Inspekteur der Landespolizei, Wilfried Kapischke, geleitet werden und ein detailliertes Bild zu dem ursprünglich aus den USA stammenden Phänomen der «Prepper» erstellen.

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erstellt am 14.Sep.2017 | 11:29 Uhr

Bisher sei nicht viel mehr bekannt, als dass das Spektrum der «Prepper» sehr weit reiche: Von Personen, die sich mit Vorräten auf Starkregen oder Stromausfall vorbereiten, bis hin zu Menschen, die den Untergang der Zivilisation befürchten und sich gegebenenfalls mit Waffen vor vermeintlichen Gegnern schützen wollen.

Ende August hatten Sicherheitskräfte Wohnungen und Büros von sechs «Preppern» in Mecklenburg-Vorpommern durchsucht. Zwei von ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Die Razzia brachte den bisherigen Angaben zufolge aber keine Erkenntnisse über eine unmittelbare Gefahr. Festnahmen gab es keine.

Pressemitteilung

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