Verteidigung : Panzergrenadierbrigade 41 verabschiedet Soldaten in den Irak

Nach Einsätzen in Afghanistan, Mali und Jordanien beordert die Panzergrenadierbrigade 41 «Vorpommern» auch erstmals Soldaten in den Irak. Die etwa 60 Militärangehörigen des Jägerbataillon 413 aus Torgelow (Vorpommern-Greifswald) werden an diesem Donnerstag feierlich mit einem öffentlichen Appell verabschiedet, wie ein Brigadesprecher am Dienstag sagte. Sie gehen mit 17 weiteren Soldaten aus Verbänden in Hagenow, Eutin (Schleswig-Holstein) und Havelberg (Sachsen-Anhalt) ab Ende Dezember in ein Camp nach Erbil im Nordirak.

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03. Dezember 2019, 12:18 Uhr

Der Einsatz gehört zum Bundeswehrmandat gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und soll der Stabilisierung im Irak dienen. Zum Einsatz gehört unter anderem die Ausbildung von Sicherheitskräften.

Zu dem Appell, den Brigadekommandeur Andreas Durst leiten wird, werden etwa 150 Gäste erwartet, sagte der Sprecher. Der Einsatz soll sechs Monate dauern. Die Brigade hat rund 5000 Soldaten in Einheiten in drei Bundesländern, davon die meisten wie die Jägereinheiten in Torgelow und Umgebung, die seit Jahren im Ausland eingesetzt werden. Der Brigadestab sitzt in Neubrandenburg, Aufklärer in Eutin und Pioniere in Havelberg.

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