Forschung : Neuer Supercomputer für norddeutsche Wissenschaftler

Forscher in Norddeutschland sollen einen neuen Supercomputer bekommen. Der Hochleistungsrechner, den der Norddeutsche Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen anschaffen wolle, sei sechsmal so schnell wie das bisherige System, teilte das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns am Donnerstag in Schwerin mit. Die Installation der ersten Phase beginne im Herbst 2018 und werde 2019 auf den vollen Umfang erweitert. Betreiberzentren seien das Zuse-Institut Berlin (ZIB) und die Universität Göttingen.

svz.de von
08. März 2018, 12:20 Uhr

Das norddeutsche «Superhirn» soll dem Ministerium zufolge 30 Millionen Euro kosten. Der Bund unterstütze die Anschaffung, Mecklenburg-Vorpommern steuere 2,3 Millionen Euro bei. Der Norddeutsche Verbund zur Förderung des Hoch- und Höchstleistungsrechnens wurde 2001 von den Ländern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gegründet. Im Jahr 2012 trat das Land Brandenburg bei.

In Mecklenburg-Vorpommern greife unter anderem das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) auf den bisherigen Hochleistungsrechner zurück und nutze ihn für die Simulation von Ökosystemen und Strömungssystemen in der Ostsee, hieß es. An der Universität Rostock simulierten Ingenieure und Physiker mit Hilfe des Hochleistungsrechners unter anderem Wärmetransportvorgänge und physikalische Vorgänge in Nanosystemen.

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