Kommunen : Neubrandenburg bekommt Beinamen «Vier-Tore-Stadt»

In Mecklenburg-Vorpommern bekommt eine weitere Stadt einen Zusatznamen: Die Stadtvertreter in Neubrandenburg stimmten am Donnerstagabend mit großer Mehrheit für die Bezeichnung «Vier-Tore-Stadt». Damit soll auf die rund zwei Kilometer lange und fast geschlossene, denkmalgeschützte, mittelalterliche Stadtbefestigung Neubrandenburgs hingewiesen werden. Sie besteht aus Backsteinmauer, grünem Wall, kleinen Wiekhäusern, also Verteidigungsbauten, und mehreren Stadttoren. Experten erhoffen sich dadurch eine größere Bekanntheit der ostmecklenburgischen Stadt, die rund 65 000 Einwohner hat und die viele Besucher irrtümlich oft noch im Nachbarland Brandenburg vermuten.

svz.de von
16. Mai 2019, 20:32 Uhr

Mit dem Beschluss folgten die Abgeordneten einer Umfrage, bei der sich 90 Prozent der teilnehmenden Bewohner für diesen Zusatznamen entschieden hatten. Andere Vorschläge wie «Tollenseseestadt» und «Hochschulstadt» fielen durch. Die Stadt am Tollensesee gilt als wirtschaftlicher Schwerpunkt im Osten Mecklenburgs und ist nach Rostock und Schwerin die drittgrößte Stadt im Bundesland.

In Mecklenburg-Vorpommern tragen fast 40 Städte Zusatznamen, wie Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, Windmühlenstadt Woldegk oder Rostock und Greifswald, die sich «Universitäts- und Hansestadt» nennen dürfen.

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