Kriminalität : Nach Geldautomatenaufbruch keine wesentlichen Hinweise

Das Tastenfeld und der Kartenschacht eines Geldautomaten. /dpa/Archivbild
Das Tastenfeld und der Kartenschacht eines Geldautomaten. /dpa/Archivbild

Vier Tage nach dem Angriff auf einen Bankautomaten in Rostock fehlt von den Tätern weiter eine konkrete Spur. Die Polizei hat bis auf die Beobachtungen einer Zeugin noch keine wesentlichen Hinweise auf die maskierten Männer, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Rostock sagte. Die Täter hatten die Bank in der Innenstadt am Freitagmorgen betreten, den Automaten gewaltsam geöffnet, «eine größere Summe Bargeld» erbeutet und waren geflohen, wie es hieß. Das bewiesen Videoaufnahmen. Der Fall weist Ermittlern zufolge Parallelen zu einem Bankraub Anfang Dezember in Neubrandenburg auf, als die Täter rund 100 000 Euro erbeutet hatten.

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21. Januar 2020, 08:57 Uhr

Die Rostocker Täter seien mit einem großen hellen Fahrzeug - einem Geländewagen oder Transporter - geflohen. In Neubrandenburg hatten die Täter die Filiale desselben Bankinstituts heimgesucht. Dort war der Geldautomat nicht aufgesprengt, wie bei früheren Fällen üblich, sondern aufgehebelt worden. Der Sachschaden an dem Automaten in Neubrandenburg war auf rund 10 000 Euro geschätzt worden. Die Rostocker Polizei hofft nun auf weitere Beobachtungen von Zeugen.

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