Agrar : Milchkrise zwingt kleine Halter zur Aufgabe

Die Milchpreise sind in den letzten Monaten immer weiter gesunken.
Die Milchpreise sind in den letzten Monaten immer weiter gesunken.

Das Auf und Ab bei den Milchpreisen zwingt immer mehr kleinere Milchviehhalter zur Aufgabe und sorgt für deutlich mehr Viehverkäufe. Das wurde am Mittwoch auf der Generalversammlung des Rinderzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow deutlich. So konnte das Serviceunternehmen der Rinderzüchter im Nordosten und in Sachsen-Anhalt, die RinderAllianz GmbH (Woldegk/Bismark), mit 88,9 Millionen Euro einen Rekordumsatz vermelden. «Das sind etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr», sagte Geschäftsführerin Sabine Krüger.

svz.de von
14. Februar 2018, 10:46 Uhr

Das Geschäft geht zu 70 Prozent auf den Handel mit Zucht- und Nutzvieh zurück, wo mit 107 500 Tieren erstmals «die Schallmauer von 100 000 Tieren durchbrochen wurde.» Die RinderAllianz rechne wegen der gerade wieder gesunkenen Milchpreise 2018 mit weiteren Betriebsaufgaben. «Wir erleben eine Konzentration auf größere Betriebe», sagte der Präsident des Landesbauernverbandes Detlef Kurreck der Deutschen Presse-Agentur.

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