Gesellschaft : Mehr Begleitung für Sterbende durch ambulante Hospizhelfer

Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen, der im Bett liegt. /Archiv
Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen, der im Bett liegt. /Archiv

Die ambulante Sterbebegleitung wird in Mecklenburg-Vorpommern von den gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr mit rund 1,5 Millionen Euro unterstützt. Das Geld komme 16 Hospizdiensten zugute, teilten die AOK Nordost und der Landesverband der Ersatzkassen am Dienstag in Schwerin mit. Die Kassen übernähmen damit einen wesentlichen Teil der Personal- und Sachkosten für eine würdevolle Betreuung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Außerdem bilden die Hospizdienste ehrenamtliche Sterbebegleiter aus und weiter.

svz.de von
13. August 2019, 12:15 Uhr

Im vergangenen Jahr haben die Hospizdienste den Angaben zufolge mit 662 Ehrenamtlern 1073 Menschen beim Sterben begleitet - überwiegend bei diesen zu Hause sowie in Pflegeheimen. Im Vergleich der Vorjahre sei eine stetige Zunahme der Sterbebegleitungen zu verzeichnen.

Ziel der ambulanten Hospizarbeit sei es, die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern. Im Vordergrund stehe die Betreuung bei den Betroffenen zu Hause, um so ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung bis zum Ende zu ermöglichen. Die Wünsche und Bedürfnisse der sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen stünden im Zentrum der Hospizarbeit.

zur Startseite

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen