Gesundheit : Männer in MV gehen am häufigsten zur Krebs-Früherkennung

Männer in Mecklenburg-Vorpommern nutzen einer Studie zufolge im Bundesvergleich am häufigsten die Angebote zur Krebsfrüherkennung. Mit 13,5 Prozent liege die Inanspruchnahme im Nordosten am höchsten, teilte die Krankenkasse Barmer am Donnerstag in Schwerin mit. Im Saarland gehe nur etwa jeder neunte Mann zur Krebsfrüherkennung. Im Nordosten sei es fast jeder Siebente.

svz.de von
14. Juni 2018, 14:27 Uhr

Für ihre Studie «Arztreport» hat die Barmer nach eigenen Angaben Daten ihrer rund 260 000 Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet und auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Die Ergebnisse der Untersuchung seien repräsentativ, sagte ein Sprecher.

Im Vergleich zu den Frauen blieben Männer jedoch Vorsorgemuffel: 43,5 Prozent der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern nutzten die Vorsorge-Angebote. In den neuen Bundesländern lägen die Zahlen insgesamt höher als im Bundesdurchschnitt von rund 40 Prozent bei den Frauen und nur rund elf Prozent bei den Männern.

Die Krankenkassen übernehmen den Angaben zufolge für Frauen ab 20 Jahren jährlich den Vorsorgetest gegen Brustkrebs und ab 30 Jahren gegen Gebärmutterhalskrebs. Für Männer ab 45 gebe es den Prostata-Check. Zudem bestehen Vorsorgetests für Haut- und Dickdarmkrebs für beide Geschlechter.

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