Gesundheit : Linke fordert Investitionen für Zeit nach Corona-Krise

Die Fraktionschefin der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, spricht. /dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Die Fraktionschefin der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, spricht. /dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Linke fordert in einem Positionspapier zahlreiche Maßnahmen für eine Zeit nach der Corona-Krise. Alle Krankenhäuser Mecklenburg-Vorpommerns gehörten in die öffentliche Hand, heißt es unter anderem in dem am Mittwoch in Schwerin veröffentlichten Papier. Erhalt und Schutz der Gesundheit seien nicht mit Renditen vereinbar.

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10. Juni 2020, 17:40 Uhr

Zudem fordern die Linken Investitionen von einer Milliarde Euro in die Schulen des Landes in den kommenden vier Jahren. Die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen hätten einen Sanierungsstau von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Zudem sollten in einem ersten Schritt alle Schüler von der fünften Klasse an mit einem Tablet oder Laptop für zeitgemäßeres Lernen ausgestattet werden. Die Kosten würden sich auf 20 Millionen Euro belaufen. Wenn die Bedingungen besser wären, würden sich auch mehr Menschen für den Lehrerberuf interessieren.

«Wir sind weiterhin im Lohnkeller der Bundesrepublik Deutschland. Wir haben in vielen Bereichen die rote Laterne», kritisierte Fraktionschefin Simone Oldenburg mit Blick auf die Bezahlung von Pädagogen und Erziehern.

Zur Finanzierung der Vorschläge forderte Oldenburg eine Vermögensabgabe von fünf Prozent für Vermögensmillionäre. Dies seien bundesweit mindestens 150 Milliarden Euro.

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