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MV-Landtagssitzung : Kritik der Opposition an Nato-Übung in Vorpommern

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Die Opposition im Landtag hat die aktuelle Nato-Übung in Vorpommern kritisiert. «Hier wird für einen Kalten Krieg geprobt, den niemand will und keiner braucht», sagte der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Leif-Erik Holm.

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2017 | 17:18 Uhr

Mit den Manövern werde ein falsches Signal in Richtung Russland gesendet. Er warnte, die Übungen könnten sich negativ auf die Handelsbeziehungen zwischen Russland und Mecklenburg-Vorpommern auswirken. Der friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter, sagte, das «Säbelrasseln» in Vorpommern sei kein Beitrag zur Entspannung und friedlichen Konfliktlösung. Er forderte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) auf, ein «deutliches friedenspolitisches Zeichen» zu setzen.

Rund 600 Soldaten aus den Niederlanden und Deutschland üben auf dem Übungsplatz Jägerbrück und später in Polen unter anderem das Zusammenspiel von Schützenpanzern, Kampfpanzern und Einheiten mit kleineren Fahrzeugen. Die Soldaten sollen bis Ende Januar in Vorpommern bleiben und dann an einer größeren Nato-Übung unter dem Titel «Bison Drawsko» nahe dem polnischen Dramburg (Drawsko Pomorskie) teilnehmen.

«Wir üben jetzt wieder, was wir im Kalten Krieg schon geübt haben», hatte Hauptmann Wytze Walta, einer der niederländischen Befehlshaber, gesagt. Ein Bundeswehr-Sprecher hatte erklärt, die Vorpommern-Übung habe mit der Verstärkung der Nato-Präsenz in Polen und dem Baltikum zu tun.

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