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Übernahme : Kartellamt genehmigt Expansionspläne der „NOZ“

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erstellt am 07.Apr.2016 | 14:23 Uhr

Den Expansionsplänen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern steht nichts mehr im Weg. Das Bundeskartellamt stimmte dem Plan der NOZ Medien zu, mit dem Kauf der medien holding:nord-Gruppe mehr als 30 Tageszeitungen in den beiden Bundesländern zu übernehmen, darunter das „Flensburger Tageblatt“ und die „Schweriner Volkszeitung“. Das teilte die Bonner Behörde am Donnerstag mit.

Durch die Übernahme steigt die tägliche Auflage aller Zeitungen der NOZ Medien Gruppe von 175 000 auf mehr als 460 000 Exemplare. Damit rückt das Unternehmen in den Kreis der zehn größten Zeitungsverlage in Deutschland auf. Zum Kaufpreis waren bei der Bekanntgabe der Fusionspläne im Februar keine Angaben gemacht worden.

Das Bundeskartellamt begründete die Genehmigung damit, dass die NOZ Medien und medien holding:nord-Gruppe (mh:n) in unterschiedlichen Regionen tätig seien. „Ungeachtet der wirtschaftlichen Bedeutung und der Höhe der betroffenen Auflage war der Zusammenschluss wettbewerblich unproblematisch. Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass es keine Überschneidungen zwischen den Tätigkeitsgebieten beider Verlagsgruppen gibt“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.

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