Parteien : Juso-Chef Kühnert: SPD muss raus aus «neoliberaler Pampa»

Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender des Jusos, spricht zu den Medienvertretern. /dpa
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Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender des Jusos, spricht zu den Medienvertretern. /dpa

Juso-Chef Kevin Kühnert hat die Unterstützung der Jusos für Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Rennen um den SPD-Parteivorsitz bekräftigt. Mit der Positionierung für das linke Bewerber-Duo solle der Status Quo der SPD und der Status Quo der großen Koalition infrage gestellt werden. «Wir wollen, dass die SPD aus der neoliberalen Pampa rauskommt und das glaubwürdig auch mit Gesichtern unterfüttert», sagte Kühnert am Freitag zu Auftakt des Juso-Bundeskongresses in Schwerin. Anders als die Mitbewerber um die Doppelspitze Klara Geywitz und Olaf Scholz stehen Esken und Walter-Borjans wie die Jusos der in Berlin regierenden schwarz-roten Koalition kritisch gegenüber.

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22. November 2019, 17:06 Uhr

Die Jusos wählen an diesem Wochenende ihren Bundesvorstand neu. Kühnert stellt sich am Abend zur Wiederwahl. Er tritt ohne Gegenkandidat an. Bei seiner ersten Wahl 2017 erhielt er 75 Prozent der Delegiertenstimmen. Der 30-Jährige hat sich seither als pointierter Kritiker der GroKo in Berlin profiliert und jüngst auch Ambitionen auf einen der Stellvertreterposten im neuen SPD-Bundesvorstand deutlich gemacht. Die SPD wählt auf einem Bundesparteitag im Dezember ihre Spitze neu.

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