Schifffahrt : Junge: Verordnung für Traditionsschiffe nachgebessert

SPD-Politiker Frank Junge. /Archiv
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Berlin (dpa/mv) - Der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hat sich zufrieden mit dem gegenwärtigen Stand bei der neuen Verordnung für Sicherheit auf Traditionsschiffen gezeigt. Die massive und konsequente Kritik am Inhalt der Verordnung und am Vorgehen des Bundesverkehrsministeriums scheinen offenbar endlich Gehör gefunden zu haben, wie Junge am Mittwoch in Berlin sagte. Nach mehreren Verhandlungsrunden habe das Ministerium Einsicht gezeigt und die kritischen Passagen der Sicherheitsverordnung geändert. Die Vertreter der Traditionsschiffer hätten bereits signalisiert, mit dem aktuellen Kompromiss umgehen zu können.

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31. Januar 2018, 13:17 Uhr

So sei unter anderem vereinbart worden, dass in vielen Fällen Ausnahmen zugelassen werden können, wenn Traditionsschiffe Anforderungen nicht erfüllen können. «Außerdem wurde festgelegt, eine Ombudsstelle einzurichten, die in strittigen Fragen neutral entscheiden soll», sagte Junge. Um die geforderten baulichen Anpassungen finanzieren zu können, soll für die Traditionsschiffer ein eigener Fördertopf eingerichtet werden. Wenn alles im Zeitrahmen bleibe, könnte die überarbeitete Verordnung voraussichtlich ab Saisonbeginn gelten, erklärte der SPD-Politiker.

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