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Gesundheit : Jährlich mehr als 1200 neue Fälle von Prostata-Krebs

vom

In Mecklenburg-Vorpommern erkranken nach Angaben des Gesundheitsministeriums jährlich mehr als 1200 Männer an Prostatakrebs. Das sei jede fünfte Krebserkrankung und die häufigste Krebsart bei Männern, sagte Minister Harry Glawe (CDU) am Donnerstag, einen Tag vor dem Europäischen Prostatatag am Freitag.

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erstellt am 14.Sep.2017 | 12:19 Uhr

An Prostatakrebs sterben den Angaben zufolge pro Jahr durchschnittlich 270 Männer in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Lungen- und Darmkrebs sei die Erkrankung die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Bei frühzeitiger Diagnose gebe es aber gute Behandlungs- und Überlebenschancen, betonte Glawe. Die Krankenkassen bezahlen Vorsorge-Untersuchungen.

An Prostatakrebs erkranken vorwiegend ältere Männer. Mehr als die Hälfte aller Erkrankten sei zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 70 Jahre, hieß es. Nur ein Prozent der Tumore trete bei Männern unter 50 Jahren auf. Ende 2014 lebten in Mecklenburg-Vorpommern 10 650 Männer, die in den zehn Jahren davor die Diagnose Prostatakrebs erhalten hatten. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen waren sechs Prozent aller Männer betroffen.

Glawe verwies auf ein Netz von Selbsthilfegruppen im Nordosten. Gruppen gebe es zum Beispiel in Wolgast, Greifswald und Umgebung, Rostock und Umgebung und in Schwerin.

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