Kriminalität : Fund von Cannabis-Plantage: Haftbefehl gegen Verdächtigen

Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei auf. /dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei auf. /dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ermittler in Vorpommern haben eine Cannabisplantage mit rund 500 Pflanzen ausgehoben. Bei den Verdächtigen mit Verbindungen nach Berlin wurden auch Schusswaffen gefunden.

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21. Mai 2020, 15:15 Uhr

Nach dem Fund einer Cannabis-Plantage bei Durchsuchungen in Vorpommern und Berlin ist ein 43-Jähriger in Haft genommen worden. Das Amtsgericht Pasewalk hatte Mittwochabend Haftbefehl gegen den Mann aus Ueckermünde erlassen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, sah der Richter einen dringenden Tatverdacht für illegalen Drogenhandel gegeben. Der Mann wurde in eine Haftanstalt gebracht.

Er war am Dienstag in der Kleinstadt Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) festgenommen worden. Er gilt als mutmaßlich Hauptverantwortlicher in dem Fall, die Polizei ermittelt außerdem gegen mindestens einen Bekannten des Mannes.

Die Polizei hatte am Dienstag mit mehr als 70 Beamten insgesamt sechs Objekte in Ueckermünde und Berlin durchsucht. Dabei waren die Ermittler auf eine größere überdachte Hanfplantage mit etwa 300 Pflanzen, rund 200 Hanf-Setzlingen, mehreren Kilogramm bereits getrockneter Blüten und Waffen gestoßen. Die Funde wurden beschlagnahmt. Die Auswertung - bei der auch der Wirkstoffgehalt der Cannabispflanzen geprüft wird - dauert an.

In Berlin wurden Unterlagen über den Umgang mit der Cannabis-Plantage beschlagnahmt. Der Hauptverdächtige soll auch längere Zeit in Berlin gelebt haben. Weitere Angaben zu den Komplizen des Mannes und Verbindungen ins Drogenmilieu wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht gemacht.

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