Forschung : Forschungen zu Glyphosat: Herbizid ist mobiler als vermutet

svz.de von
08. Oktober 2017, 08:28 Uhr

Seit Jahrzehnten ist das heute umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat ein Renner bei den Bauern. Ein Grund dafür ist die weit verbreitete Ansicht, dass das kleine Molekül schnell abgebaut wird beziehungsweise fest im Boden gebunden und damit ungefährlich ist. Doch Forschungen des Bodenkundlers Peter Gros und seinen Kollegen an der agrar- und umweltwissenschaftlichen Fakultät Rostock bestätigen, dass die feste Bindung ein Trugschluss ist. In Untersuchungen mit einer neuen Methode (Pyrolyse-Feldionisation-Massenspektronomie) konnte er nachweisen, dass Glyphosat zwar eine enge Bindung mit Eiweißen und Kohlenhydraten eingeht, es wird jedoch in diesem Komplex ausgewaschen. Auf diese Weise kann das Gift ins Grundwasser gelangen.

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