Brände : Feuer in Jugendhilfeheim war vorsätzliche Brandstiftung

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. /dpa/Archivbild
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. /dpa/Archivbild

Bei einem Brand in Malchin können sich die Bewohner eines Kinder- und Jugendheimes zum Glück unverletzt retten. Ein Gutachter stellte fest, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.

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20. Januar 2020, 17:02 Uhr

Das Feuer in einem Kinder- und Jugendheim in Malchin (Mecklenburgische Seenplatte) ist absichtlich gelegt worden. Das haben die Untersuchungen des Brandursachenermittlers ergeben, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Neubrandenburg sagte. Weitere Details könnten mit Rücksicht auf die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung noch nicht mitgeteilt werden.

Laut Polizei war das Feuer am Sonntagabend im Keller des Gebäudes im Osten von Malchin ausgebrochen. In dem Haus betreute eine Angestellte zu der Zeit sechs Kinder und Jugendliche, die sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten und unverletzt blieben.

Mehr als 20 Feuerwehrleute konnten den Brand zügig löschen. Da aber eine Versorgungsleitung für die Heizungsanlage beschädigt worden sei, seien Heizung und Gebäude zunächst nicht mehr nutzbar, hieß es. Die Bewohner der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mussten in anderen Einrichtungen untergebracht werden. Der Sachschaden wurde auf rund 20 000 Euro geschätzt.

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