Umwelt : Erstes Rostocker Treffen der «Bürgerlobby Klimaschutz»

Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos.  /Archiv
Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos.  /Archiv

Die «Bürgerlobby Klimaschutz» will auch in Rostock Fuß fassen. Dort engagieren sich Menschen ehrenamtlich für den Klimaschutz, sagte die Initiatorin der Rostocker Initiative, Tina Michel, vor dem ersten Treffen am Samstag. Hintergrund ist, dass Deutschland die 2015 in Paris formulierten Klimaziele verfehle. Die Initiative wolle mit Politikern ins Gespräch kommen und ihnen den politischen Willen der Bürger und damit ihrer potenziellen Wähler vermitteln. Dies habe nach Überzeugung der Bürgerlobby eine nicht zu unterschätzende Hebelwirkung.

svz.de von
20. September 2018, 09:37 Uhr

Um den Klimaschutz zu beschleunigen, schlägt die Bürgerlobby unter anderem eine CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe vor. Die Einnahmen sollten jedoch wieder als ein Art Klimadividende an die Bevölkerung ausgeschüttet werden. «Auf diese Weise werden Menschen mit hohem CO2-Ausstoß stärker belastet und Menschen mit geringem Verbrauch entlastet», sagte Michel. Einen ähnlichen Ansatz gebe es in der Schweiz: Dort werde ein Teil der CO2-Steuer über die Krankenkassenbeiträge wieder an die Bevölkerung ausgezahlt. Laut Michel hat die Bürgerlobby Klimaschutz (Citizens' Climate Lobby) weltweit rund 80 000 Mitglieder.

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