Museen : Erneut Diskussionen um Archäologisches Landesmuseum

In Rostock gibt es erneut Diskussionen um die Finanzierung und den Standort des geplanten Archäologischen Landesmuseums. «Es gab die Hoffnung, dass der Bau des Museums bis zur Bundesgartenschau 2025 möglich sein wird. Das wird aber nicht gelingen», sagte Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Da das Museum nun nicht mehr Bestandteil der Buga sein wird, ist auch der Standort nicht entscheidend. «Entscheidend ist, dass es wie versprochen nach Rostock kommt.»

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18. Oktober 2019, 11:15 Uhr

Nach ersten Berechnungen wurde festgestellt, dass sich die Kosten für einen Bau im Stadthafen auf rund 80 Millionen Euro belaufen würden. Nach Intervention der Landesregierung sollten die Kosten aber bei 40 Millionen gedeckelt werden. «Hier kommt jetzt das Gesprächsangebot, der Standort ist nicht festgelegt», sagte Madsen. Es könne der Stadthafen sein oder vielleicht die Mittelmole in Warnemünde. «In beiden Fällen muss es aber auch ein echter Kracher sein.» Weitere Möglichkeiten wären in der Innenstadt in Verbindung mit dem Schifffahrtsmuseum oder im IGA-Park in Verbindung mit dem Traditionsschiff. Damit könne der IGA-Park belebt werden.

Madsen betonte, dass die Standorte Stadthafen oder Warnemünde wegen der prominenten Lage sicher mehr Geld erfordern. «Wichtig ist, dass es weiter geht, damit wir nicht nur über das Museum reden und schreiben, sondern es auch errichten.» Rostock müsse nun mit die Planungen für die Buga, darunter auch für den Hafen loslegen, um vieles pünktlich fertig zu bekommen, betonte der OB.

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