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Wirtschaft : China wirbt um die Ansiedlung deutscher Unternehmen

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China wirbt um die Ansiedlung deutscher Unternehmen jenseits der wirtschaftsstarken Küstenregionen. Das Land habe weltweit die zahlenmäßig größte Mittelschicht und diese sei sehr konsumstark, sagte der chinesische Botschaftsrat Weidong Wang am Mittwoch in Schwerin. Dort veranstalteten die drei Industrie- und Handelskammern (IHK) Mecklenburg-Vorpommerns einen Informationstag für Unternehmer, die sich für Wirtschaftsbeziehungen zu China interessieren. In unsicheren wirtschaftlichen Zeiten sei China zu einem willkommenen Stabilitätsfaktor in der Welt geworden.

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erstellt am 13.Sep.2017 | 17:03 Uhr

Im November geht eine Unternehmerreise unter Leitung von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) nach Südchina in die Provinz Hunan. In dieser Provinz produzieren nach Angaben des Geschäftsführers der Deutschen Außenhandelskammer im südchinesischen Guangzouh, Christian Engels, lediglich 25 bis 30 deutsche Firmen. «Die Provinz ist in der deutschen Wahrnehmung extrem unterrepräsentiert», sagte Engels. Von den insgesamt 5200 deutschen Unternehmen in China existierten rund 3000 im Umfeld von Shanghai. Die Provinz Hunan gehöre schon zu jenen mehr im Landesinneren gelegenen Regionen, die stark entwickelt werden sollen, um wie die Küste vom Wohlstand zu profitieren.

Für Mecklenburg-Vorpommern ist China der wichtigste außereuropäische Handelspartner, wie der Schweriner IHK-Präsident Hans Thon sagte. Erste Kontakte mit der wirtschaftlich aufstrebenden Provinz Hunan und deren sieben Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Changsha waren bereits 2015 mit einer Delegationsreise geknüpft worden. 

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