Schifffahrt : Bundesregierung setzt schnelleren Offshore-Ausbau in Gang

Windräder in einem Offshore-Windpark in der Ostsee. /zb/dpa/Archivbild
Windräder in einem Offshore-Windpark in der Ostsee. /zb/dpa/Archivbild

Die Offshore-Windenergie auf Nord- und Ostsee soll schneller ausgebaut werden. Die Bundesregierung strebt nun eine maximale Leistung von 20 statt 15 Gigawatt bis zum Jahr 2030 an, wie eine Sprecherin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg sagte. Damit muss der erst 2019 veröffentlichte Flächenentwicklungsplan überarbeitet werden, sobald die gesetzliche Grundlage da ist. Offshore-Windanlagen können nicht überall in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone gebaut werden. Unter anderem schränken Schifffahrtsrouten und Schutzgebiete mögliche Flächen ein. Nach Angaben der Windindustrie sind derzeit 1469 Windräder mit einer Kapazität von 7,5 Gigawatt auf der deutschen Nord- und Ostsee installiert.

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29. Januar 2020, 06:07 Uhr

Vor welchen Herausforderungen die Behörde bei diesem Thema steht, will die Präsidentin des Bundesamts, Karin Kammann-Klippstein, heute erläutern. Weitere Themen sind nach Angaben der Sprecherin der Aufbau eines Netzes zur Unterwasserschallmessung, eine Seegangsdatenbank für Offshore-Industrie und Wissenschaft sowie das neue Forschungsschiff «Atair».

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