Kriminalität : Brandanschlag auf Jugendzentrum: Polizei sucht Täter

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. /dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. /dpa/Symbolbild

Der versuchten Brandstiftung in einem Jugendzentrum in Greifswald gingen mehrere Vorfälle voraus. Der Stadtjugendring spricht unter anderem von rechtsextremen Parolen.

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28. Januar 2020, 13:36 Uhr

Nach einem Brandanschlag auf ein Jugendzentrum in Greifswald ermitteln Kriminalpolizei und Staatsschutz wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, hatten Unbekannte am Sonntagabend Flaschen mit Brandbeschleuniger auf die Treppe des Jugendzentrums in der Altstadt geworfen und waren geflüchtet. Die vermutlich mit Benzin gefüllten Flaschen, in denen auch Dochte wie bei sogenannten Molotowcocktails steckten, seien jedoch zerbrochen, ohne zu brennen. Zeugen hätten zwei schwarz gekleidete Personen beobachtet. Sie seien aber bisher noch nicht gefunden worden.

Dem Stadtjugendring zufolge ging dem Anschlag eine Serie von Vorfällen voraus. So seien in der Nacht von Freitag auf Samstag Vereinsmitglieder von einer Gruppe bedroht worden, aus der heraus rechtsextreme Parolen gerufen wurden. In der Nacht zum Sonntag seien Besucher einer Veranstaltung auf dem Innenhof mit Feuerwerkskörpern beschossen worden. Der Stadtjugendring hält einen politisch motivierten Hintergrund für nicht ausgeschlossen.

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