Ausstellungen : «Best of Meistergrafiken» Rembrandt in Schwerin

Ein Museumsmitarbeiter steht im Staatlichen Museum Schwerin vor einer von hinten beleuchtetet Radierung Rembrandts, die das Porträt von Jan Asselijn um 1647 zeigt. /dpa-Zentralbild/dpa
Ein Museumsmitarbeiter steht im Staatlichen Museum Schwerin vor einer von hinten beleuchtetet Radierung Rembrandts, die das Porträt von Jan Asselijn um 1647 zeigt. /dpa-Zentralbild/dpa

Seit Freitag zeigt das Staatliche Museum Schwerin 70 Rembrandt-Grafiken. «Schwerin ist beim Rembrandt-Jahr dabei», hatte die Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, Pirko Zinnow im Vorfeld der Eröffnung gesagt. Die ausgestellten Radierungen seien ein «Best of Meistergrafiken» aus dem Bestand des Hauses. Sie zeigen Selbstporträts, Landschaften, religiöse Szenen, aber auch Nachtbilder. Zudem macht die Ausstellung die Wasserzeichen im Druckpapier durch Hintergrundlicht sichtbar.

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18. Oktober 2019, 18:56 Uhr

«Die Motive vermitteln Menschlichkeit und Toleranz - sind also heute noch aktuell», meinte Zinnow. Dem pflichtete Finanzminister Reinhard Meyer (SPD), der die Ausstellung eröffnete, bei: «Rembrandts hohe künstlerische Meisterschaft verbindet sich mit einem tiefen Gefühl für Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten.»

Die Ausstellungskuratorin Kornelia Röder sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass Rembrandt auch ein geschickter Unternehmer gewesen sei: So habe er eine eigene Grafik für 100 Gulden zurückgekauft - üblich seien damals ein halber bis ein Gulden gewesen - und damit aktiv den Kunstmarkt beeinflusst.

Der niederländische Barock-Künstler Rembrandt van Rijn (1606-1669) ist unter anderem für seine Darstellung von Licht und Schatten bekannt. Nur von 1630 bis 1659 schuf er Grafiken. Sein Tod jährte sich am 4. Oktober zum 350. Mal.

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