Kommunen : Bauen im Schilf beschäftigt Kreistag in Greifswald

Der Schilfgürtel am Nepperminer See, im Hintergrund der Seesteg Neppermin auf der Ostseehalbinsel Usedom. /Archiv
Der Schilfgürtel am Nepperminer See, im Hintergrund der Seesteg Neppermin auf der Ostseehalbinsel Usedom. /Archiv

Der Vorwurf der SPD-Fraktion im Kreistag von Vorpommern-Greifswald hat es in sich: Im geschützten Schilfgürtel am Nepperminer See auf Usedom soll Boden aufgeschüttet worden sein, um darauf private Ferienhäuser zu bauen. Etwa 800 Quadratmeter geschütztes Schilfbiotop seien vernichtet worden. Zu den neuen Grundstückseignern gehört Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU).

svz.de von
17. Februar 2019, 09:46 Uhr

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag, Günther Jikeli, spricht von rechtswidrigem Baurecht, das vom Amt Usedom-Süd und dem damaligen Landkreis Ostvorpommern geschaffen wurde. Wegen dieser Formulierung habe Caffier ihn im Januar vor dem Landgericht Stralsund verklagt. Jikeli habe jetzt beantragt, die Klage abzuweisen. Es seien Kopien von Dokumenten aufgetaucht, die den Innenminister weiter belasten. Am Montag soll sich der Kreistag in Greifswald mit dem Thema befassen.

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